Das German Brain Council nutzte die vergangene Neurowoche 2022 in Berlin zur Vorstellung des Deutschen Gehirnplans sowie zur Versammlung seiner Mitglieder. Univ.-Prof. Dr. med. Ulrike Schara, Präsidentin des German Brain Councils, präsentierte auf der Neurowoche 2022 in Berlin den "Deutschen Gehirnplan – Agenda 2030".

Die Ergebnisse der weltweit ersten bevölkerungsbasierten Online-Umfrage zur Gehirngesundheit liegen vor. In Zusammenarbeit mit dem German Brain Council und dem Norwegischen Brain Council hatte das Lifebrain consortium einen in neun Sprachen verfügbaren Fragebogen entwickelt, mit dessen Hilfe im Rahmen einer Online-Querschnittsbefragung die Sichtweise der Bevölkerung auf das Gehirn und die Gehirngesundheit untersucht werden sollte.

Das German Brain Council veröffentlicht mit dem „Deutschen Gehirnplan – Agenda 2030“ auf über 50 Seiten einen strategischen Fahrplan in eine gehirngesunde Zukunft – und einen eindrücklichen Appell an die Politik. Mehr als 20 Autor:innen und 20 Verbände aus psychiatrischen und neurologischen Fächern zeigen mit den Grundsatzpapier, was die Gehirnforschung bis 2030 erreichen kann. Das in deutscher und englischer Sprache veröffentlichte Werk kann hier auch in einer digitalen Version als PDF heruntergeladen werden

Das German Brain Council (GBC) hat seit Jahresbeginn einen neuen Vorstand: Prof. Dr. med. Ulrike Schara-Schmidt wurde Ende 2021 von den Mitgliedern einstimmig für eine Amtsperiode von zwei Jahren zur Präsidentin gewählt. Professorin Schara-Schmidt, Leitende Ärztin der Kinderneurologie in Essen, war von 2014 bis 2021 auch Präsidentin der Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP).

Die weltweit erste, bevölkerungsbasierte Online-Umfrage zur Gehirngesundheit ist online.

Das Lifebrain consortium hat in Zusammenarbeit mit dem German Brain Council (GBC) und dem Norwegischen Brain Council den in neun Sprachen verfügbaren Fragebogen entwickelt. Untersucht wird die individuelle Sichtweise auf das Gehirn und dessen Gesundheit. Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen für die Politik zur Förderung der Gehirngesundheit im Alltag der Bürger abgeleitet werden.

Das German Brain Council (GBC) freut sich, dass es für seinen Beirat renommierte und fachlich kompetente Persönlichkeiten aus Forschung, Gesundheitspolitik und Pharmaindustrie gewinnen konnte.

Von den Mitgliedern des GBC gewählt wurden Prof. Veronika von Messling, Abteilungsleiterin Lebenswissenschaften beim Bundesministerium für Bildung und Forschung, sowie Prof. Ottmar Wiestler, Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Prof. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München und Prof. Bernd Sommer, Global Head CNS Diseases Research bei Boehringer Ingelheim.

Herzlich Willkommen! Das GBC freut sich über sein neues Mitglied, die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI).

Die AFI ist die erste Organisation im GBC, die nicht als medizinische Fachgesellschaft auftritt. Wir hoffen, dies inspiriert weitere Patienten- und Forschungsförder-Organisationen, sich unseren Zielen anzuschließen.

Das erste Symposium des German Brain Council in Berlin definiert die nationalen Herausforderungen in den Neurowissenschaften.

Am 1. November 2018 treffen sich führende Neurowissenschaftler aus Grundlagenforschung und klinischer Forschung in Berlin, um die wesentlichen Herausforderungen der Neurowissenschaften und darin die Rolle Deutschlands in Europa zu diskutieren.

Präsident im Interview

„Deutschland braucht einen Plan für die nationale Gehirngesundheit“

Der erste Präsident des German Brain Councils, Prof. Dr. Alfons Schnitzler, Düsseldorf, hat einen anspruchsvollen Auftrag: die Politik vom „National Brain Plan“ zu überzeugen und das Thema Erkrankungen des Nervensystems auf die Agenda der Deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020 zu setzen.